Die Erstausstattung – sinniges und unsinniges

Rückblickend auf 1-Jahr-Mama-sein sind mir viele Dinge aufgefallen ohne die für mich der Babyalltag unmöglich gewesen wäre und auf der anderen Seite habe ich einige Dinge, die ich komplette Geldverschwendung fand und beim zweiten nicht mehr haben würde.

Der erste Punkt auf meiner Liste dreht sich um das Thema Schlaf!
Wir hatten eine Wiege für Paul in der bereits ich und meine kleine Schwester gelegen hatten. Wir hatten diese wunderschön hergerichtet mit einer tollen Matratze, einem Nestchen, einem Mobile und einem tollen Betthimmel. Paul lag genau zwei Tage in der Wiege. Er fand von Anfang an die Welt um sich herum spannend und wollte sehen was um ihn herum geschieht. Er hat die ersten 6 Wochen nachts hauptsächlich bei uns im Bett (was das stillen so sehr erleichtert) und in der Wiege geschlafen. Danach haben wir ihn in sein eigenes Bett direkt bei uns im Schlafzimmer gelegt, wo er auch heute noch schläft.
Hier für mich der allerwichtigste Punkt. Spart bei den kleinen Euch die Verzierungen wie Nestchen, Himmel, Bettdecke usw. Ein Schlafsack und eine Spieluhr reichen vollkommen aus. Nestchen und Himmel verringern die Luftzirkulation, Bettdecke ziehen sich die kleinen über den Kopf. Bei uns ist von Anfang an der ALVI Mäxchen Schlafsack eingezogen und das ist genau das beste was ich für Paul hätte tun können.
Der Schlafsack besteht aus einem Innen- und Außenschlafsack. Den Innenschlafsack benutzt man für warme Nächte und beide zusammen für kühle Nächte. Viele Eltern sagen, dass ihre Kinder nicht in Schlafsäcken schlafen möchten. Wir haben Paul ab der ersten Nacht in einen Schlafsack eingepackt und ich glaube er würde sich wundern, wenn er auf einmal keinen mehr an hätte 🙂

Der zweite Punkt auf meiner Liste ist die Wickeltasche. Ich habe von Anfang an nur eine gehabt und zwar die Wickeltasche Lässig – und ich liebe sie. Sie ist chic (man sieht nicht direkt, dass es sich um eine Wickeltasche handelt) hat enorm viel Platz und man kann sie, dank dem mitgelieferten Gurt einfach um jeden Schieber am Kinderwagen hängen. Außerdem hat sie sehr viele unterschiedlich große Fächer, die bei mir alle gefüllt sind und eine Wickelunterlage ist enthalten. Ich habe immer für Paul dabei: 3 – 4 Windeln, Feuchttücher (ich schwöre auf Water Wipes – zwar teurer, aber zahlen sich aus, da man viel weniger brauch), Kosmetik-Müllbeutel für die gebrauchten Windeln, Wundsalbe, Feuchttücher für Hände und Gesicht, Lätzchen, Ersatzschnulli und Ersatzklamotten.

Der dritte Punkt ist für mich das Thema Pflege – baden und wickeln.
Auf Rat unserer Hebamme haben wir einen Badeeimer gekauft. Zweimal war Paul drin und seitdem steht er in der Ecke – auch eine Badewanne für Paul haben wir uns angeschafft – 10 mal war er drin. Seit gut 6 Monaten badet oder duscht er entweder mit meinem Mann oder mir und es macht ihm viel viel mehr Spaß.
Wir benutzen seit Anfang an das Pflegebad & Shampoo Bademaus von Bellybutton , Alternativen haben wir ausprobiert, die haben uns aber nicht überzeugt. Wichtig hier ist auch ein ausreichend großes Handtuch für die kleinen mit Kapuze zu haben. Das hier ist unser Favorit.

Zum Thema wickeln: Wir hatten keinen typischen Wickeltisch, sondern einen Schrank von Ikea auf dem wir eine keilförmige Wickelunterlage befestigt hatten. Mit ca. 2 Monaten war Paul schon so agil, dass wir ihn lieber auf dem Boden gewickelt haben, aus Angst, dass er uns herunterfällt. Das muss aber jeder für sich entscheiden, für uns war es ok so, und wir würden es auch beim zweiten nicht mehr anders machen.
Wir wickeln ausschließlich mit Pampers Baby Dry und hatten noch nie ein Auslaufproblem.

Zimmer2

Als Wund- und Gesichtssalbe haben wir von Anfang an die Weleda Calendula Serie. Angefangen von der Wundsalbe für den wunden Po, der Gesichtssalbe bis hin zum Bäuchleinöl (bei Bauchschmerzen der Babys sehr zu empfehle).

Der vierte Punkt ist unser Kinderwagen – ohne den ich manche Tage nicht überstanden hätte. Unser Joolz begleitet uns bei Wind und Wetter. Er ist in der Anschaffung zwar viel teurer als die anderen, überzeugt aber eindeutig beim Gewicht, Funktionalität und Design. Der Joolz ist ein Kombikinderwagen mit Babywanne und Sportsitz. Sollte Euer Baby auch etwas größer sein, wie unser Paul und schon früher in den Sportsitz umziehen müssen, kann man einen Sitzverkleinerer dazukaufen.
Auf den Schirm hätten wir verzichten können, den fanden wir nicht besonders sinnvoll dafür sind wir mehr als begeistert vom UV-Schutz, der ganz einfach über den kompletten Wagen gezogen werden kann. Wir hatten sowohl ein Tragetuch als auch eine Manduca. Da ich aber extreme Rückenprobleme habe, konnte ich beides leider nicht allzu oft nutzen, kann aber jeder Mama empfehlen sich eines zuzulegen. Paul hat sich darin immer ganz leicht beruhigen lassen und ist immer schnell eingeschlafen.

Joolz

Der fünfte Punkt ist unser Reisebett – ein tolles Teil, das uns schon viele Nächte auswärts ohne Probleme ermöglicht hat. Ob in der Elternzeit oder bei meiner Oma. Hier ist das Reisebett immer sehr sehr sinnvoll und wir würden es uns sofort wieder kaufen.

Der sechste Punkt widmet sich Kleinigkeiten. Absolut empfehlenswert ist ein gutes Stillkissen, ob zum eigentlichen Stillen, als Nestchen im großen Bett oder zum lernen auf den Bauch zu liegen, einfach ein Allround-Talent.
Wir hatten für Paul recht früh eine Krabbeldecke mit Spielbogen gekauft. Einen Laufstall hingegen hatten wir dreimal im Gebrauch und dann wieder verkauft.
Spielzeug für den Start wird eigentlich nicht wirklich benötigt. Wir hatten eine Spieluhr, die wir schon während der Schwangerschaft jeden Abend auf den Bauch gelegt haben und einen Oball.
Ein absolutes Must-Have sind Mullwindeln und davon kann man nicht genug haben. Als Spucktuch, zum pucken oder als Lätzchen- bzw. Schmusetierersatz.
So ich glaube das war jetzt mein längster Post. Ich bin gespannt wer es bis hier her geschafft hat zu lesen.

Allen Mamas to-be wünsche ich eine gaaanz tolle Restschwangerschaft und allen Mamas die ihre Kleinen schon bei sich haben genießt jede Sekunde es geht so schnell rum!  ielleicht konntet ihr ja den ein oder anderen Tipp mitnehmen.

Habt einen schönen Tag.

Liebe Grüße

Nicola und Paul

 

 

 

 

 

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2 Kommentare zu “Die Erstausstattung – sinniges und unsinniges

  1. Oh, ein schöner Post und sicher hilfreich für die eine oder andere Mommy-to-be. Bei uns ist es etwas anders gelagert. Laufstall war bei uns seehr lange in Gebrauch, Mullwindeln hingegen brauchten wir fast gar nicht (gespuckt hat die Motte nie, zum Pucken war es zu klein). Da sieht man, wie unterschiedlich die Babys sind 🙂
    Liebe Grüße,
    Daniela

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